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Die praktischen Übungen:

Savasana   :  Entspannungslage

Hatha-Yoga: Asanas (Körperhaltungen u. –Dehnungen) der Übungsreihen:
Sonnengruß  
Rishikes-Asanareihe 
Gleichgewichtsübungen

Raja-Yoga  :  Prananyama, (bewusstes Atmen mit Energielenkung)
Klang- und Licht-Kontemplation 
Meditation (Stilles Sitzen, Nichtdenken)


Savasana  vor den Körperübungen gesetzt, lässt Geist und Körper die erste notwendige Ruhe finden. Abschalten von dem was vorher war und sich vorbereiten auf die folgenden Übungen.  
Nach der Entspannung, folgt die erste bewusste Atemübung. Mit ihr leiten wir unserem Körper vermehrt Energie (Prana) zu und bildet zugleich eine erweiterte Vorbereitung auf die Asanas.

Rishikeshreihe  (benannt nach dem Ort am Fuße des Himalaya), ist eine gut durchdachte Übungsabfolge, in der sämtliche Organe, Gelenke und Muskelpartien trainiert werden. Unser lebenswichtiges Drüsensystem kommt in Fluss und wirkt somit ordnend im Hormonhaushalt. Darüber hinaus findet ein sich Ausgleichen im vegetativen Nervensystem statt. Dem Drüsen- und Nervensystem übergeordnet sind die Chakren und die Nadis, sie bilden das feinstoffliche  Nervensystem des transzendenten  Körpers.
Alle Übungen werden mit geschlossenen Augen ausgeführt. Denn schon im Geiste die Übung richtig vollzogen, fällt es dem Körper leichter die Haltungen auszuführen.
Nach dem der Körper gut durchblutet und tief beatmet wurde und  Prana sich vermehrt angesammelt hat, gelingt es uns, die erweiterten Kontemplationen in besserer Wachsamkeit auszuführen.

Raja-Yoga  der Pfad der Meditation und bedeutet die Gedankenbemeisterung. Hierfür sind Kontemplationsübungen sehr hilfreich, den Gedankenstrom zu kanalisieren. Gong, Glocke und Klangschale sind auch hier von großer Bedeutung.  Die Schwingung dieses alt überlieferten Instrumentariums, soll uns rückbinden an die Urschwingung, die wir selbst sind. Auch unser eigenes Instrument, die „Stimme“, ist hier ganz besonders von Wichtigkeit. Das chanten der Silbe OM (a u m  gesprochen) erweist sich auch für den westlichen Menschen als geeignetes Mittel, Ruhe zu finden. OM, die Urschwingung  als Beginn allem Existierenden, so die Überlieferung der alten indischen Philosophen. Om Mani Padme Hum  - DU Kleinod in der Lotusblüte -   Ist uns diese Übung nur für einen Bruchteil von Sekunden gelungen, entdecken wir in uns eine ungewöhnlich tiefe Stille, worin die Schöpferkraft liegt. Dann nämlich ist für diesen Moment der gewöhnliche Gedankenstrom stark verringert.  Diesen Zustand nennt die Yogalehre, Meditation.

In der wahren Innenschau, erkennen wir „ICH BIN“. Der Mensch schaut sein eigenes SELBST, das, was er von jeher ist, ohne das, was er scheint.  Das Eine ohne ein Zweites.

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